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Deutsche sehen ihre finanzielle Situation positiver als noch im Jahr 2008

The  Genworth Index

Deutschland verbessert sich auf Rang 6 des Genworth Index zur finanziellen Gefährdung von Verbrauchern in Europa

Die wesentlichen Ergebnisse des Genworth Index 2009:

  • Deutschland hat sich innerhalb Europas auf den 6. Rang in der finanziellen Gefährdung von Verbrauchern verbessert. Im letzten Jahr lag Deutschland noch auf Rang 4.
  • Der Indexwert der finanziellen Gefährdung ist von 49 im Jahr 2008 auf 33 im Jahr 2009 gefallen. Trotzdem ist der Grad der finanziellen Gefährdung noch sehr viel höher als im Jahr 2007, als der Indexwert bei 16 lag.
  • Die Verbesserung 2009 ist auf eine Abnahme der Haushalte zurückzuführen, die finanziell gefährdet sind, von 29 Prozent im Jahr 2008 auf 19 Prozent in 2009. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Durchschnitt aller befragten Haushalte von 24 Prozent in Europa.
  • Die Anzahl der Haushalte in Deutschland, die als finanziell abgesichert gelten können, ist mit 4 Prozent sehr niedrig.

 

Berlin, 26. November 2009 – Genworth Financial, ein führender weltweit tätiger Finanzdienstleister (Fortune 500), stellt heute den Genworth Index 2009 zur finanziellen Gefährdung von Verbrauchern vor. Deutschland findet sich auf Rang 6 wieder und hat sich damit unter den befragen europäischen Ländern kontinuierlich Jahr um Jahr verbessert. Im Basisindex nahm Deutschland Position drei und in der Erhebung 2008 den vierten Rang ein.

Der Genworth Index misst die finanzielle Gefährdung der Verbraucher in 14 Ländern Europas. Er bezieht  zum ersten Mal auch die USA ein. Der Genworth Index leitet sich aus der Beantwortung folgender Fragen bezogen auf einen Zeitraum von 12 Monaten ab: 1) Wenn Sie über die Finanzlage Ihres Haushalts im Allgemeinen nachdenken: Wie oft sind Sie in finanziellen Schwierigkeiten?; 2) Erwarten Sie, dass sich die Finanzlage Ihres Haushalts in den kommenden 12 Monaten verbessert, unverändert bleibt oder verschlechtert?

Diese Verbesserung ist fast gänzlich auf einen Rückgang der finanziell gefährdeten deutschen Haushalte von 29 Prozent im Jahr 2008 auf 19 Prozent im Jahr 2009 zurückzuführen. Tatsächlich ist das niedriger als der Landesdurchschnitt (24%). Gleichzeitig ist die Anzahl derjenigen, die weder finanziell abgesichert noch finanziell gefährdet sind, mit 72 Prozent sehr hoch. Dies bestätigt eine positive Verschiebung aus der Gruppe der finanziell Gefährdeten hin in diese Verbrauchergruppe.

Wie in allen anderen analysierten europäischen Ländern zu beobachten, war der Rückgang in der Kategorie der finanziell Gefährdeten auf eine Verbesserung der Häufigkeit, mit der Haushalte finanzielle Probleme zu bewältigen hatten, zurückzuführen. 43 Prozent berichteten über häufige oder dauerhafte finanzielle Probleme (56% in 2008). Festzustellen war weiterhin ein Anstieg bei denjenigen, die sagten, sie hätten niemals oder selten finanzielle Schwierigkeiten. Darüber hinaus erwarteten wesentlich weniger Verbraucher, dass ihre Situation sich gegenüber 2008 verschlechtern wird (16% im Vergleich zu 28% in 2008).

„Europas größte Volkswirtschaft scheint nach einem beachtlichen Rückgang des Wirtschaftswachstums und einem Anstieg der Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr das Schlimmste hinter sich zu haben. Dennoch wird erwartet, dass die Arbeitslosigkeit weiter ansteigt, was Wohlstand und Einkommen der Haushalte belasten würde. Schulden belasten Verbraucher aber in geringerem Umfang als in anderen europäischen Ländern, weil sie nicht wie in anderen europäischen Ländern, mit Immobilienpreisen spekuliert haben“, sagt Alexander Hoffmann, Hauptbevollmächtigter und Managing Director von Genworth Financial Deutschland.

Die Erfahrungen in Deutschland spiegeln die positive Entwicklung der finanziellen Gefährdung seit 2008 in allen europäischen Ländern Europas wider, die der Index 2009 festgestellt hat. Der Indexwert fiel von 35 auf 27. Dies erstaunt angesichts einer sich aktuell verschlechternden Wirtschaftslage in den einzelnen Ländern umso mehr. Der Rückgang kann auf die moderate Abnahme der finanziellen Schwierigkeiten und die weniger pessimistischen Erwartungen zur künftigen finanziellen Lage der Haushalte zurückgeführt werden. Diese viel versprechende Verbesserung verdeckt jedoch die großen Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern und das Niveau relativer finanzieller Gefährdung ist  immer noch um 7 Punkte höher als das der Basisstudie vom Sommer 2007.

„Die finanzielle Gefährdung hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Genworth hat den Index in Auftrag gegeben, weil wir der Ansicht sind, dass es wesentlich ist, die Gefährdung der Haushalte zu kennen. Dieses Wissen ist die Voraussetzung für Versicherungsunternehmen, Verbrauchern die Produkte anzubieten, die deren finanzielle Absicherung gewährleisten können“, sagt Peter Barrett, Managing Director des Geschäftsbereiches Lifestyle Protection von Genworth Financial. „Dies ist das dritte Jahr, in dem wir die finanzielle Gefährdung in Europa untersuchen und die Erfahrungen der verschiedenen Länder und Haushalte durch die Finanzkrise hindurch verfolgen.“

„Das unterschiedliche Gefährdungsniveau innerhalb Europas belegt zweifelsfrei, wie verschieden die Auswirkungen der Rezession in den einzelnen Ländern sind. Sie stehen auch für das Ausmaß wirtschaftlicher Erholung in einigen Ländern, die es in anderen wiederum nicht gibt. Die beiden Länder mit der größten finanziellen Gefährdung, Irland und Polen, profitierten in erheblichem Maße vom Wirtschaftsboom und ihrem Beitritt zur EU. Nach derartig hohen Steigerungsraten scheint es, dass die Haushalte in diesen Ländern den Schock der Rezession am stärksten gespürt haben“, sagt Professor Elaine Kempson vom Personal Finance Research Centre – dem wissenschaftlichen Partner von Genworth für den Index.

Konträr dazu verlief die Entwicklung in Portugal und Norwegen, wo beide Länder einen starken Rückgang ihrer finanziellen Gefährdung erlebten, wodurch sie auf einen Indexwert von 25 beziehungsweise 23 erreichten. Als Ergebnis davon hat Norwegen nun Dänemark als das sicherste Land im Index abgelöst.

„Es ist überraschend, dass wir trotz der ansteigenden Arbeitslosenquoten in Europa einen Rückgang der finanziellen Gefährdung feststellen. Dies lässt darauf schließen, dass sich die seitens einiger Regierungen getroffenen Geldmarkt-Maßnahmen – durch niedrige Zinsen und Inflationsraten - positiv auf den Wohlstand der Verbraucher auswirkten. Mit dem prognostizierten Ansteigen der Arbeitslosenquoten in vielen Ländern*), in Verbindung mit zu erwartenden Anhebungen der Zinsen, ist die große Frage, wird sich dieser Trend fortsetzen?“, sagt Alexander Hoffmann von Genworth Financial.

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*) gemäß IMF World Economic Outlook 2009

 

Über Genworth Financial
Genworth Financial, Inc. (NYSE:GNW) zählt zu den führenden (Fortune 500) weltweit tätigen Finanzdienstleistern. Das Unternehmen verfügt über Vermögenswerte in Höhe von mehr als 100 Milliarden US Dollar und beschäftigt rund 6.000 Mitarbeiter in mehr als 25 Ländern. 15 Millionen Kunden vertrauen auf die Unterstützung von Genworth bei der Planung ihrer Vermögensanlage, Versicherung, Altersvorsorge und der Absicherung ihres Lebensstandards. Genworth ist in drei Geschäftsbereiche gegliedert: Retirement and Protection, Mortgage Insurance (USA) und International. Der Vertrieb der Produkte und Dienstleistungen erfolgt über Geldinstitute, Berater, Maklerpools, unabhängige Finanzvermittler und Finanzvertriebe. Die Anfänge von Genworth Financial reichen bis ins Jahr 1871 zurück – seit dem Jahr 2004 ist das Unternehmen börsennotiert; der Hauptsitz liegt in Richmond, Virginia, USA. Unter www.genworth.com sind im Internet weiterführende Informationen erhältlich. Investoren und Interessenten können sich dort registrieren, um automatisch E-Mail-Nachrichten oder RSS-Feeds zu beziehen. Anmeldeinformationen sind unter der Rubrik „Investors“ der Unternehmenswebsite hinterlegt.
Lifestyle Protection-Produkte ermöglichen es Verbrauchern, ihren Zahlungsverpflichtungen aus Konsumentenkrediten oder Kreditkartenabrechungen auch im Fall von Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Unfall nachzukommen. Außerdem bietet Genworth Versicherungsprodukte, bei denen die Absicherung nicht an Darlehen gebunden ist, wie Einkommensabsicherung, Preisschutz, Unfall- und GAP-Versicherungen.

Standard and Poors vergab dem Genworth Geschäftsbereich Lifestyle Protection ein A-, mit einem stabilen Ausblick.

 

Der Genworth Index

Im Auftrag von Genworth Financial befragte Ipsos MORI im September 2009 eine repräsentative Gruppe von insgesamt 15.000  Haushaltsvorständen  – also den Wohnungseigentümer oder ­Mieter beziehungsweise seinen Partner/seine Partnerin, um aussagekräftige Daten von Personen mit finanzieller Verantwortung zu erhalten. Bei den 14 europäischen Ländern handelt es sich um Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Irland, Italien, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, Schweden und die Türkei. Zusätzlich wurden 2009 erstmal die USA aufgenommen. Die Ergebnisse basieren auf persönlichen Gesprächen. Der Index wurde vom Personal Finance Research Center der Universität Bristol und dem European Credit Research Institut entwickelt.

Der Genworth Index leitet sich aus der Beantwortung folgender Fragen ab:

  • Wenn Sie über die Finanzlage Ihres Haushalts im Allgemeinen nachdenken: Wie oft sind Sie in finanziellen Schwierigkeiten?
  • Erwarten Sie, dass sich die Finanzlage Ihres Haushalts in den kommenden 12 Monaten verbessert, unverändert bleibt oder verschlechtert?

 

Eine umfassende Analyse dieser und anderer in der Basiserhebung enthaltener Fragen ergab, dass sich allein anhand der Antwortkombinationen auf die beiden Fragen vier klar unterscheidbare Gruppen ermitteln ließen. Der Genworth Index beruht auf dem Verhältnis zwischen dem prozentualen Anteil der finanziell abgesicherten Personen und dem prozentualen Anteil jener, die finanziell gefährdet sind. Der hieraus resultierende Wert wird skaliert, wobei ein Wert von ­100 für ein Höchstmaß an relativer finanzieller Absicherung und ein Wert von 100 für eine maximale finanzielle Gefährdung stehen. Weitere Informationen stehen zur Verfügung unter: http://www.genworth.de/content/genworth/de/de/About_Us/research/The_Genworth_Index.html

 

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